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Hochwasser 06.07.2009
Um 11.24 Uhr wurde die FF Senftenberg über Sirene zum Hochwassereinsatz gerufen. Um 11.35 Uhr trat der Reichaubach im Raum Senftenberg über die Ufer. Da nach erster Einschätzung mit den Kräften der FF Senftenberg nicht das Auslangen gefunden werden konnte, wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert. Auch das Österreichische Bundesheer wurde über BH WHR Dr. Nikisch angefordert.

Bei einer Erkundungsfahrt konnte Feuerwehrkommandant OBI Alfred Winkler jun. einen Lenker, welcher vom Hochwasserführenden Reichaubach in seinem PKW eingeschloßen wurde, über die Beifahrerseite retten.
Der Reichaubach führte so massiv Hochwasser, daß sich die Flutwelle über die Reichaubachtalstraße, weiters über die Brücke zur Landesstraße 73 und nach Senftenberg bewegte.
Die Straße Richtung Reichau ist teilweise weggerissen und bleibt bis auf weiteres gesperrt. Zahlreiche Bäume, Sträucher u.dgl. wurden mitgerissen, was zu massiven Verklausungen führte.

Auch die Orte Stixendorf, Weinzierl am Walde und Reichau wurden von dem Unwetter sehr stark in Mitleidenschaft gezogen.

In Senftenberg wurden folgende Maßnahmen gesetzt:
- Warnen der Bevölkerung an exponierten Lagen
- Sichern des Wasserwerkes Senftenberg
- Sandsäcke legen
- Verklausungen entfernen
- Vermurungen beseitigt
- Verlegte Kanäle gespült
- Keller ausgepumpt
- Die L73 auf der Länge von 1 km gereinigt

In Senftenberg waren eingesetzt:

- FF Senftenberg
- FF Priel
- FF Imbach
- FF Gföhl
- FF Droß
- FF Hohenstein
- FF Stratzing
- FF Gedersdorf
- FW Krems-Egelsee

Insgesamt waren 9 Feuerwehren mit 110 Mitgliedern und 22 Fahrzeugen 680,5 Stunden im Einsatz.

1 Kompanie des Österreichischen Bundesheeres ist im Raum Senftenberg voraussichtlich noch bis 09.07.2009 im Einsatz.





Klein C.

Dieser Beitrag wurde am 8.7.2009 um 11:55:29 gespeichert.


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